Kékfrankos, die ausgesprochen mitteleuropäische Rebsorte

Wenngleich der genaue Ursprung der Rebsorte Kékfrankos unbekannt ist, bleibt eines gewiss: Es ist die rote Rebsorte, die Zentraleuropa definiert. Auch bekannt als Blaufränkisch, Lemberger oder Frankovka ist Kékfrankos in fast jeder Rotweinregion von der Tschechischen Republik bis Serbien und von Deutschland bis Bulgarien anzutreffen. 

Mit einem vermuteten Ursprung irgendwo rund um das heutige Slowenien hat sich Kékfrankos über die Jahrhunderte im gesamten Zentraleuropa ausgebreitet. Da er in fast jeder Region etwas anders schmeckt, ist es schwierig, gemeinsame Charakteristika zwischen den Weinen genau zu bestimmen. Es gibt aber einige typische Eigenschaften des Kékfrankos, die in fast jedem Wein zu finden sind: lebendige Säure, reiche Frucht und eine typisch pfeffrige, würzige Note, die diesen Weinen ihre Einzigartigkeit verleiht. Bei richtiger Kelterung sind sie nicht allzu schwer oder tanninhaltig, wobei aber die Säure den Weinen einen frischen und lebhaften Stil gibt. Die herausragende Eigenschaft vom Kékfrankos ist aber, wie sensibel er auf seine Umgebung reagiert. In jedem Weinberg verhält er sich anders je nach Bodenbeschaffenheit und Wetter und das viel ausgeprägter als die meisten anderen Rebsorten. In kühleren Gebieten kann er elegant sein wie ein Pinot Noir, in wärmeren Regionen ist er so reichhaltig und saftig wie ein dunkler, körperreicher Cabernet.

Aus diesem Grund wird sie auch gerne als Bestandteil verschiedener Cuvées wie Egri Bikavér, Szekszárdi Bikavér sowie vieler Cuvées in Villány wie der 364 von Gábor Kiss, der Cuvée 11 von Sauska oder der Vylyan Montenuovo Cuvée verwendet. Sie gleicht die anderen Rebsorten aus, bleibt aber immer typisch für die Weinregion.

Kékfrankos wird in ganz Ungarn angebaut – am häufigsten in den Rotweinregionen Eger, Szekszárd, Sopron und Villány, aber grundsätzlich auch in jeder anderen Region. In Sopron hat es einen kühleren Stil, während es weiter südlich in Szekszárd eher für seine Würze und Lebendigkeit bekannt ist. Im warmen Villányer Weinbaugebiet ist er tendenziell noch vollmundiger und reichhaltiger.

Aus Sicht des Winzers ist Kékfrankos eine herausfordernde Rebsorte. Sie blüht zeitig und reift spät und gibt Wetterextremen somit mehr Möglichkeiten, die Trauben zu schädigen. Von Frösten im Frühling bis zum Regen im Spätsommer ist Kékfrankos empfindlich für eine breite Palette an Gefahren. Er reagiert sensibel auf verschiedene Anbau- und Erntetechniken und erbringt normalerweise mit höheren Erträgen Weine viel geringerer Qualität. Obwohl die Rebsorte für Zentraleuropa typisch ist, befindet sich mehr als die Hälfte der Weinberge verteilt auf mehr als 8000 Hektar in Ungarn. Für eine Rebsorte, die innerhalb der Region hin und her gereist ist, überrascht es nicht, dass Ungarn im Knotenpunkt aller jener Regionen liegt, wo so viele davon heimisch geworden sind.

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EInzigartiger Natur-Kékfrankos

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Vielseitiger, reicher Kékfrankos